Freiberufler oder Gewerbstätig (DE)

Diese Frage habe ich mir, wie so ziemlich jeder Übersetzer am Anfang seiner «Karriere» gestellt: Was bedarf es um in Deutschland, und weiter, in anderen Ländern – für mich relevant – Chile & Argentinien, Übersetzungen zu erstellen und für Diese Geld zu verlangen. Ich rede nicht von Gefälligkeiten unter Unikollegen, oder einem Verdienst, dass man als Taschengeld bezeichnen könnte. Ich rede von der Möglichkeit, wirklich von dieser Tätigkeit leben zu können-zumindest theoretisch.

Die erste Gegenüberstellung, die sich bei dieser Frage um mögliche Anmeldungen und Legalisierungen in Deutschland auftut, ist

Freiberufler oder Gewerbstätig (DE)

Was bedeutet das: Wir beginnen mit der Erkenntnis, dass in diesem Fall sowohl Freiberufler, als auch Gewerbstätige Selbstständige sind.

1) Ein Selbstständiger kann entweder ein Gewerbetreibender nach § 15 EStG sein oder aber er ist freiberuflich § 18 Abs. 1 EStG tätig.

2) Der Übersetzer zählt zu den freien Berufen § 18 EstG. Also ist der Übersetzer an sich Freiberufler.
      a) (Der Freiberufler ist Umsatzsteuerpflichtig, nicht aber Gewerbesteuerpflichtig)

3) Wenn sich der Übersetzer jedoch wie ein Gewerbe verhält; sich zusammenschließt und als Gewerbe (Unternehmen u.ä.) handelt, kann sich das schnell ändern. (Im Falle entscheidet das Finanzamt)

Was tun: Sobald Sie eine freiberufliche Tätigkeit aufnehmen, sind Sie verpflichtet, sich beim Finanzamt steuerlich anzumelden. Also, der erste Weg ist zum Finanzamt, Steuernummer beantragen und frei übersetzen. Sollte sich das Konstrukt deiner Unternehmung zum Unternehmen/Zusammenschluss/ mehr Company als Frei-beruflich entwickeln, melden und neu definieren.

http://www.erfolg-als- freiberufler.de/PDF/Anmeldung-Finanzamt.pdf (Formular Finanzamt)
https://www.steuererklaerung.de/elster-online (Gewerbesteuer Formular)
https://www.gulp.de/knowledge-base/recht- und-steuern (zum Nachlesen)
https://www.gruenderlexikon.de/checkliste
https://dejure.org/gesetze/EStG/18.html (Gesetz freie Berufe online)

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